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Heimweiler

Verbandsgemeinde Kirn-Land, Kreis Bad Kreuznach
ca. 391 Einwohner, 907 ha, davon 402 ha Wald, PLZ 55606



Heimweiler liegt südöstlich von Kirn an der Landesstraße L 182 Kirn-Meisenheim und an der Kreisstraße K 71. Diese Straßen verbinden die beiden Ortsteile Krebsweiler und Heimberg miteinander.

Die erste urkundliche Erwähnung der Dörfer Heymberch und Krebeswilre stammt aus dem Jahre 1375. Die beiden Gemeinden Heimberg und Krebsweiler gehörten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Oberamt Naumburg. Einer Beschreibung des Amtes Naumburg vom Jahr 1785 zufolge standen damals in Krebsweiler 30 Häuser und in Heimberg lediglich 16 Häuser. Krebsweiler war der Hauptweinort im Amt Naumburg, wo jährlich bis zu 400 hl Wein geerntet wurden. Unter der Herrschaft Napoleons I. waren Krebsweiler und Heimberg Bestandteile der Mairie Hundsbach. Mit der Errichtung des hessen-homburgischen Oberamtes Meisenheim wurden dann beide Dörfer der Bürgermeisterei Becherbach zugeteilt. Nach deren Auflösung im Jahr 1940 kamen beide Gemeinden zum Amt Kirn-Land. Durch freiwilligen Zusammenschluss im Zuge der Verwaltungsvereinfachung wurden die beiden Gemeinden Krebsweiler und Heimberg am 7. Juni 1969 zusammengelegt. Man einigte sich auf den Namen Heimweiler. Der Name setzt sich aus Heimberg und Krebsweiler zusammen.

Die Ortsnamen werden verschieden gedeutet. Bei Heimberg entspricht das Bestimmungswort Heim den Namensformen Heym, Heien, Hen, Hahn etc. und geht zurück auf das althochdeutsche hagan in der Bedeutung von Wald (Hag = Waldstück). Da bei der fränkischen Siedlungserschließung die Ortsnamensgebung jedoch eng mit Personen- oder Familiennamen zusammenhing, scheint für Heimberg auch diese Deutung möglich.
Auch bei Krebsweiler scheint das Bestimmungswort Krebs auf einen Personen- oder Beinamen zurückzugehen und könnte als Hofgut des Krebes (Grebe, Greber, Krebs etc.) gedeutet werden.

Die evangelische Kirche wurde 1967 eingeweiht und gehört zum Pfarramt Becherbach. Der Glockenturm wurde 1996 errichtet. Bis dahin gab es keine Glocke.

www.krebsweiler-heimberg.de


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