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Kellenbach

Verbandsgemeinde Kirn-Land, Kreis Bad Kreuznach
ca. 290 Einwohner,834 ha, davon 580 ha Wald, PLZ 55606
Gastgeber in Kellenbach



Kellenbach liegt im südlichen Hunsrück am Rande von Soonwald und Lützelsoon in einer Höhe von 216 m über NN. Durch den Ort fließt der gleichnamige Kellenbach. Nachbarorte sind Königsau, Weitersborn, Heinzenberg und Hennweiler.

Kellenbach wurde um das Jahr 1200 erstmals urkundlich erwähnt. Theoderich vom Stein erbaute an diesem Ort ein Burghaus und gilt seither als Stammvater der Herren von Kellenbach. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts war der Ort Amtssitz eines Gerichts- und Verwaltungsbezirks, zu dem auch die Nachbardörfer Henau, Königsau und Schwarzerden, zeitweise auch Weitersborn, gehörten. Die Gerichtsbarkeit lag zu gleichen Teilen beim Grafen von Sponheim, den Herren von Steinkallenfels, den Herren von Schmidtburg und den Herren von Kellenbach. Im 18. Jahrhundert gehörte das Dorf zum badischen Oberamt Kirchberg. Bis in die 70er Jahre gehörte Kellenbach zum Landkreis Rhein-Hunsrück.

An der Hauptstraße gelegen findet man die 1912 erbaute Kapelle St. Hildegardis, eine Filialkirche der Seesbacher katholischen Kirchengemeinde.
Die höher gelegene denkmalgeschützte evangelische Kirche ist eine der ältesten Kirchen der Verbandsgemeinde. Sie zeigt romanische und gotische Elemente. Urkundlich erwähnt wird sie im Jahre 1314, einige bauliche Elemente lassen vermuten, dass das Gebäude oder zumindest Teile davon bereits rund 200 Jahre vorher erbaut wurden. Nachforschungen des Kellenbacher Pfarrers H. Gramm aus den 1920er Jahren ergaben, dass die Kirche ursprünglich dem heiligen Vitus (Veit) geweiht war. Sehenswert ist vor allem der Orgelprospekt aus der Zeit um 1790, der für eine Kirche dieser Größe völlig überdimensioniert erscheint, sowie der reich verzierte Altartisch.

Auf dem Friedhof von Kellenbach wurde 1821 Maria Margaretha Rosenstein, bekannt als Koppensteiner Gretchen beerdigt. Sie war die letzte Bewohnerin der Burg Koppenstein. Ihr Vater soll ein Ritter von Dhaun gewesen sein.

Das Wasserhäuschen von Kellenbach wurde 1913 in einer besonders schönen Bauweise errichtet.

Kellenbach im Internet


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Kellenbach in Google Maps


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55606 Kellenbach
 

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