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Kyrburg

bei Kirn



kyrburg-f.jpgDie Kyrburg - Wahrzeichen der Stadt Kirn - war eine Hauptburg der Wildgrafen, als deren Vorfahren die als Nahegaugrafen eingesetzten Emichonen gelten.

Die Kyrburg wird 1128 erstmalig in einer Urkunde des Grafen »Emich de Kirberc« und seines Bruder Gerlach erwähnt. Die Wildgrafen beherrschten im Mittelalter von ihren Burgen Kyrburg, Schmidtburg und Dhaun wesentliche Pässe von der Nahe zur Mosel und prägten das Geschehen im Nahe- und Hunsrückraum.
Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts hatten sich die Wildgrafen in mehrere Linien aufgeteilt, eine davon nannte sich nach der Kyrburg. 1409 übernahmen die Rheingrafen durch Heirat den Besitz.

Die Burg hatte ein wechselndes Schicksal. Während des 30-jährigen Krieges war sie zunächst von den Spaniern, darauf von den Schweden und zuletzt von kaiserlichen Truppen besetzt. Auf Beschluss der französischen Reunionskammern besetzten die Franzosen 1681 die Kyrburg und erneuerten 1689 deren Befestigungsanlagen.
Nach dem Frieden von Rijswijk wurden die Mauern geschleift. Im Jahr 1703 besserte eine kaiserliche Besatzung die Schäden aus. Unter erneuter französischer Besatzung wurde die Veste im Jahr 1734 endgültig gesprengt. Ein Veto des französischen Königs kam zu spät.

In den Ruinen ließ Fürst Johann Dominik um 1764 ein zweistöckiges Garnisionshaus zur Unterbringung einer kleinen Militäreinheit errichten, in dem sich heute das Restaurant Kyrburg befindet sowie im Keller das bekannte Whisky-Museum.

Im Jahr 1908 kam die Burganlage in den Besitz der Fürsten zu Salm-Salm, seit 1988 ist sie Eigentum der Stadt Kirn.




Kirner Reise- und Verkehrsbüro
Pavillon am Bahnhof
55606 Kirn
Telefon: 06752 / 9340-0

www.kyrburg.de

 

 

 

 

 

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