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Burg Dagstuhl

bei Wadern

 

burg-dagstuhl-ae.jpgBei der Burg Dagstuhl handelt es sich um eine Burgruine. Gegründet wurde die Burg noch vor 1290 durch den Ritter Boemund von Saarbrücken auf Anregung des Trierer Erzbischofs Boemund, der ein Bollwerk gegen die benachbarten Herren von Schwarzenberg benötigte.

Nach dem Aussterben der Herren von Dagstuhl, im Jahre 1375, erbten die Familien von Rollingen, Crichingen, Fleckenstein und Brücken die Burg und sie wuchs zu einer großen Granerbenburg. 1401 wurde sie von Nikolaus Vogt von Hunstein erober, der die Verteidigungseinrichtungen verstärken ließ.

Im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts gab es weitere Ausbauarbeiten und Reparaturmaßnahmen. Als Philipp Christoph von Sötern die Granerbenanteile erwarb, führte er in der Zeit von 1616-1625 ließ er den alten Palas neu bauen.

Von 1726 - 1759 wurde die Burg unter dem Burgverwalter Wolf Anton systemtisch abgebrochen, sodass sie nur ein unförmiger Steinhaufen blieb.

1999 wurde in Teilschritten damit begonnen, die Burgruine archäologisch zu untersuchen und diese zu sanieren und touristisch zu erschließen. Die denkmalgeschützte Ruine kann seit 2006 kostenlos besichtigt werden.

Die Burganlage besteht aus den Ruinen der Kernburg, einer Vorburg auf der Nordseite und einer südlichen Verteidigungsanlage mit Wallgraben, Wall und zwei Bastionen. Sie ist über dreihundert Meter lang. Auf viersprachigen Informationstafeln wird die Baugeschichte und das Leben auf der Burg erläutert. Erlebnisführungen auf der Burgruine Dagstuhl für Kinder und Familien mit der "Magd Marie von Mettnich" oder dem "Ritter Boemund" finden einmal im Monat statt. Das Mittelalterfest "Sagenhaftes Spektakulum" lädt im August auf die Burg ein.


Touristinformation Wadern
Marktplatz 13
66687 Wadern
Tel.: 0 68 71 - 50 70

 

www.burgdagstuhl.de

 

 

 

 

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