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Laubach

Verbandsgemeinde Simmern, Rhein-Hunsrück-Kreis
ca. 460 Einwohner, 1.002 ha, davon 507 ha Wald, PLZ 56288
Gastgeber in Laubach



Laubach liegt zwischen Simmern und Kastellaun in der Nähe des Külzbachtales in einer Höhe von 450-480 m über NN.

Der Ort Laubach wird nachweislich zum ersten Male im Jahre 1103 erwähnt. Ein Hofgut, mit dem Namen »Lupach«, gehörte seit 1103 infolge eines Tauschvertrages mit dem Probst Amselm von St. Stephan in Mainz, dem Kloster Ravengiersburg.

Bezüglich der Kirchengeschichte wird im Jahre 1211 und 1217 zum ersten Mal eine Kapelle in Laubach genannt. Sie gehörte zum Bistum Trier. Um 1250 benennt auch ein Verzeichnis des Erzbischofes von Trier verschiedene Rechte, so u.a. "in dem Landdekanate Keimta (heutiges Zell) erhebt der Erzbischof Chatedralsteuer zu Loupach (Laubach) und Hohnrein (Horn)".

Aus den Anfängen des 14. Jahrhunderts findet sich eine Notiz über das »Laubacher Gericht«, das aus den bewohnten Dörfern Laubach und den benachbarten heutigen Orten bestand. Im Jahre 1302 wird Laubach und die angrenzenden Dörfer und heutige Wüstungen reichsunmittelbar. Kaiser Albert der I. verpfändet die Dörfer dem Grafen Simon von Sponheim, nach vorangegangenen Kriegshandlungen in den Jahren 1300/1301.

In der nachfolgenden Zeit wurde der Ort wohl befestigt. Unter welcher Herrschaft dies geschehen ist, ist leider nicht bekannt. Erst 1360 wird Laubach wieder dahingehend erwähnt, dass die »Stadt auf dem Hunsrück« mehr zu befestigen ist. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Ort im Besitz des Pfalzgrafen am Rhein. Auf Anordnung des Pfalzgrafen wird die, vermutlich aus einem Wall bestehende Befestigung, mit einer Ringmauer ausgebaut.
Laubach fiel 1410 an das neu gegründete Fürstentum Simmern, ab 1673 an Kurpfalz.
Die Befestigungsanlagen verfielen nach und nach. 1772 waren von der ovalen, 270 m langen und 175m breiten Ringmauer mit wasserführendem Graben, noch große Stücke vorhanden. Die letzten Reste der Befestigung wurden im Zuge der Flurbereinigung (1951 – 1956) beseitigt.

Der stolze Titel »Stadt« über einen Zeitraum von 100 Jahren, die Befestigung mit Mauern, Toren und Türmen, Markt- und Gerichtsrecht, verschaffte Laubach zur damaligen Zeit eine Sonderstellung, vermochten aber nicht einen Wandel vom dörflichen, zu einem städtischen Gemeinwesen zu erreichen und zu erhalten. Ein Marktrecht ist offiziell nicht bestimmt. Aus dem Sprachgebrauch der älteren Bürger ist aber ein Marktplatz überliefert, der an der Straße nach Kastellaun »Unter den alten Buchen« genannt wird. Dieser Platz wurde in den zurückliegenden Jahren für Feste, Feiern und Sportveranstaltungen hergerichtet.

1794 wurde der Ort durch Besetzung des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen französisch. Auf dem Wiener Kongress 1814 wurde Laubach dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1947 ist der Ort Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Die katholische Kirche von Laubach ist dem hl. Stephanus geweiht.

Die evangelische Kirche wurde 1858 gebaut und erhielt eine Orgel der Gebrüder Stumm aus Rhaunen.

Laubach im Internet

Verbandsgemeindeverwaltung Simmern
Tourist-Information in Neuen Schloss
Brühlstraße 2
55469 Simmern/Hunsrück
Tel.: 06761 - 837-296
Fax: 06761 - 837-299
E-Mail:tourist-info@vgvsim.de
www.simmern.de

Öffnungszeiten der Tourist-Info im Neuen Schloss Simmern (rechter Flügel):
Montag - Freitag: 10.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Prospektinformation zusätzlich März bis Dezember: 14.00 - 17.00 Uhr

Laubach in Google Maps



Gastgeber in Laubach:

Hotels:

Landgasthof & Hotel
Gesellschaftsmühle
56288 Laubach

 

 

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