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Schnorbach

  Verbandsgemeinde Rheinböllen, Rhein-Hunsrück-Kreis
ca. 250 Einwohner, 342 ha, davon 81 ha Wald, PLZ 55497



Schnorbach liegt nördlich des Soonwaldes in einer Talmulde, ca. 430m über N.N.
Die Kreisstadt Simmern und der Verbandsgemeindeort Rheinböllen sind ca. 8 km entfernt.

Schnorbach scheint schon früh besiedelt gewesen zu sein, wie ein in der Gemarkung gefundenes Bronzebeil aus der Hügelgräberzeit (ca. 1000 v. Chr.) beweist.
Die erste urkundliche Erwähnung war um 1200 in einem Güterverzeichnis der Benediktinerinnenabtei Rupertsberg bei Bingen. 1368 übte Kurfürst Ruprecht I. das Patronatsrecht über Schnorbach aus. Im 14. Jh. besaßen die Edelherren von Heinzenberg Zehntanteile in Schnorbach. 1599 hatte Schnorbach 11 Feuerstätten, wovon zwei nicht bewohnt waren. Der Ort wurde 1794 mit der Besetzung des linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen französisch. Auf dem Wiener Kongress 1814 wurde der Ort dem Königreich Preußen zugeordnet. Nach dem ersten Weltkrieg war Schnorbach zeitweise wieder französisch besetzt. Seit 1947 ist der Ort Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Trotz der geringen Einwohnerzahl beherbergt Schnorbach eine »echte Pfarrkirche«, da diese im Jahre 1706 im Rahmen der Kauber Kirchenteilung als einzige der Region den Katholiken zugesprochen wurden. Der Ursprung der Pfarrkirche »St. Sebastian« ist in der Jahrtausendwende zu suchen.

Am Ortsrand befindet sich ein gut gepflegter Sportplatz. Für Veranstaltungen der Gemeinde und z.B. für Familienfeiern steht das Gemeindehaus zur Verfügung. Die Jugend hat sich dort auch einen Jugendraum eingerichtet.

www.schnorbach.de


Tourist-Information Rheinböllen
Am Markt 1
55494 Rheinböllen
Tel: 0 67 64 - 39 51
Fax: 0 67 64 - 39 851
E-Mail: touristinformation@rheinboellen.de
www.rheinboellen.de

Schnorbach in Google Maps

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