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Dagstuhl

Stadt Wadern, Landkreis Merzig-Wadern, Saarland
ca. 350 Einwohner, PLZ 66687



Dagstuhl liegt südöstlich von Wadern. Es ist der einwohner - und flächenmäßig kleinste Stadtteil von Wadern. Dazu gehört auch Buttnich, das im Jahre 1290 als Budeneich das erste Mal erwähnt wurde, damals war es Teil der Gemarkung Lockweiler. Zur gleichen Zeit wurde durch den Ritter Boemund von Saarbrücken die Burg Dagstuhl gegründet. Sie erhielt ihren Namen wohl von der dachartigen Bergform auf der sie steht. Als 1375 die Herren von Dagstuhl ausstarben, erbten die Familien Rollingen, Crichingen, Fleckenstein und Brücken die Burg. Burgfriedensverträge regelten 1383 das Zusammenleben der Ganerben auf der Burg. 1401 wurde die Burg durch Nikolaus Vogt von Hunolstein erobert. Die Verteidigungsanlagen wurden daraufhin verstärkt und bis 1560 wurde umfangreich ausgebaut und repariert. Philipp Christoph von Sötern erwarb 1616-25 die Ganerbenanteile an der Burg und ersetzte den alten Palas durch einen Neuen. Kurz vor 1700 wurde die Burg durch die Grafen Öttingen-Baldern-Sötern ein letztes Mal in Stand gesetzt. Durch den Burgverwalter Wolf Anton von Langenmantel erfolgte von 1726-1759 der Abriss der Burg.

1760 wurde am Fuße des Berges vom Grafen Joseph Anton von Öttingen-Sötern das »Schloss Dagstuhl« als Familiensitz errichtet. Die Künstlerin Octavie de Lasalle von Louisenthal (1812-1890) lebte auf Schloss Dagstuhl. Sie schuf 14 Ölgemälde für die Osburger Kirche. Es sind Arbeiten im Nazarenerstil mit den Motiven der Leidensstationen Christi. Heute beherbergt das Schloss das »Internationale Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik (IBFI) «. Im Schloss gibt es eine Schlosskapelle, die für Brautpaare ein beliebter Trauungsort ist. Am Schloss ist ein Schlossgarten angelegt worden, der eine touristische Attraktivität darstellt.

Dagstuhl entwickelte sich erst 1897 durch den Bau der Eisenbahnlinie Lebach-Nonnweiler und die damit verbundene Errrichtung des Bahnhofes. Der letzte Personenzug fuhr am 30. Mai 1980 durch den Bahnhof. Heute ist auf dem ehemaligen Bahnhofs-Gelände ein Gewerbegebiet angelegt worden. Das Denkmalensemble »Bahnhof« ist die älteste und aussagekräftigste Siedlung dieser Art im Saarland.

In der Hochwald-Reitschule Buttnich sind Aktivitäten im gesamten reitsportlichen Bereich möglich.


Touristinformation Wadern
Marktplatz 13
66687 Wadern
Tel.: 0 68 71 - 50 70
Fax: 0 68 71 - 50 71 6
E-Mail: stadt@wadern.de
www.wadern.de

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